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Liberalismus hat mit Freiheit nichts zu tun!  (18.07.2010)
PNOS 2010-07-19_repression Ach wie schön ist es doch, dass wir in einem freien Land leben dürfen! Wir dürfen unsere Stimme abgeben (oder behalten), das grössere oder kleinere Übel wählen und zumindest rein theoretisch auch eine eigene Meinung vertreten. Das System beschützt uns vor "Extremisten", «Terroristen», «Faschisten», «Islamisten» und allen anderen Aussenseitern, die unseren freiheitlichen Staat in irgendeiner Weise bedrohen…

Nun scheint es in diesem selbsternannten Friede-Freude-Eierkuchen-Land aber dennoch sehr viele zu geben, die eine Bedrohung für den Staat darstellen. Gemäss aktuellen Medienberichten wurden 200 000 Bürgerinnen und Bürger vom Staat registriert. Sie alle stehen unter dem Verdacht, dass sie etwas anstellen könnten. Hinzu kommt die unbekannte Anzahl von Fichen, die von den kantonalen Staatsschützern angelegt wurden. Wer sich also anmasst, irgendwelche Probleme anzusprechen, wird von unseren Staatsdienern auf eine Liste gesetzt, obwohl sie selbst doch immer wieder betonen, wie schlimm es war mit der Stasi und den Faschisten, und dass es das sicher nie mehr geben soll!

Man kann sich auch selbst in eine ungünstige Lage bringen, mögen einige denken. Doch wer nicht nur funktionieren will und an die Zukunft denkt, kann nicht mit Toleranzgeschwafel zum Schweigen gebracht werden. Und mit Repressionen übrigens ebenso wenig.

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